Stand zum Neubau der L 93n

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker hatte bei NRW-Verkehrsminister angefragt – Jetzt antwortete Hendrik Wüst (CDU)

 

Die Gutachten als Grundlage für die Planungen für den Bau der L93n schreiten voran. So ist das Ergebnis der faunistischen Kartierung zu allen relevanten Tierarten den Kommunen, Naturschutzbehörden und Trägern öffentlicher Belange schon Ende vorigen Jahres in einer Video-Konferenz vorgestellt worden. Das berichtete NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) jetzt der christdemokratischen Landtagsabgeordneten Romina Plonsker. Die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete hatte den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister angeschrieben und um den aktuellen Sachstand beim Neubau der Landstraße 93 gebeten. Die Straße soll als Ortsumgehung für Bergheim-Büsdorf und Bergheim-Fliesteden auch Entlastung für Rheidt-Hüchelhoven bringen.
 
„Leider hat die rot-grüne Vorgängerregierung die Planung und den Bau der L 93n verschleppt, sodass Gutachten neu erstellt werden müssen“, so Plonsker. „Aber ich bin sicher, dass die aktuelle Landesregierung die Planungen schnellstmöglich abschließen wird.“
 
Zwar könne erst im Anschluss an die Erstellung der Verkehrsuntersuchung und der technischen Unterlagen auf Grundlage der faunistischen Kartierung der abschließende Artenschutzbeitrag erstellt werden, so der Minister weiter in seiner Antwort. Es zeichne sich jedoch jetzt schon ab, dass im Vergleich zur Planfeststellung im Jahr 2009 zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein werden. „Aufgrund der hohen Feldlerchenbestände im betroffenen Gebiet wird derzeit eine weitere Untersuchung zu den Feldlerchenbeständen in einem weiteren Umkreis durchgeführt, um geeignete Flächen für Ausgleichsmaßnahmen zu finden. Die konkreten Ergebnisse werden im Artenschutzbeitrag, laut Zeitplan bis Ende Januar 2022, erarbeitet“, so die Antwort an Plonsker. Der Landschaftspflegerische Begleitplan könne erst im Anschluss an die fertige technische Straßenplanung erstellt werden. Das sei nach derzeitigem Zeitplan für Ende März 2022 vorgesehen.
 
Plonsker: „Die Landstraße hat große Auswirkungen auf eine innerörtliche Entlastung vom Verkehr in Büsdorf, Fliesteden und Rheidt-Hüchelhoven und auf die Wohn- und Lebensqualität dort. Die Menschen warten schon lange auf die Umgehungsstraße. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die Straße weiter mit Vorrang vorangetrieben werden.“

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